Schiff treibt manöverierunfähig vor Rügen
Vor der Nordost-Küste Rügens ist gestern Mittag ein Frachter in Not geraten.
Das Küstenmotorschiff MS „Arngast“ mit Heimathafen Stralsund meldete gegen 12 Uhr den Ausfall der Hauptmaschine und trieb manövrierunfähig im Eis vor der Stubbenkammer. Das WSA (Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund) schickte einen Notschlepper von Sassnitz aus zu Hilfe. Holger Brydda, dem Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund, schleppten die Retter den Havaristen in den Fährhafen Mukran.
Gefahr für die Besatzung und die das Schiff MS „Arngast“ bestand seinen Angaben zufolge nicht: Der etwa drei Kilometer breite Eisgürtel um Rügen habe ein Abdriften des „Kümo“ unter deutscher Flagge verhindert.
Der Grund des Ausfalls der Hauptmaschine ist immer noch ein Rätsel und wird derzeit überprüft. Jedoch wird damit gerechnet, dass das Schiff in den nächsten Tagen wieder einsatzbereit ist.
