Insel Hiddensee
Die westlich vor Rügen gelegene Insel Hiddensee ist eine der bekanntesten Inseln der Ostsee von Mecklenburg Vorpommern. Auch sie gehört zum Landkreis Rügen und erstreckt sich über eine geografische Fläche von 19 km2. Dabei besitzt die Insel Hiddensee 1061 ständig auf Hiddensee lebende Einwohner, ist aber mit einer Bevölkerungsdichte von nur 56 Einwohner je km2 eher dünn besiedelt. Der Beliebtheit der Insel bei ihren zahlreichen Feriengästen scheint dies aber nicht zu Schaden. Meist ist sogar das Gegenteil der Fall, denn viele Gäste kommen vor allem der intakten Natur, der Beschaulichkeit und der Ruhe wegen. Auf Hiddensee gibt es nicht nur viele Seevögel zu beobachten, sonder hier scheint die Zeit auf ganz besondere Art und Weise still zustehen
Dabei verfügt die Insel – die an ihrer schmalsten Stelle nur etwa 250 m breit ist – aber nicht nur über eine intakte Natur sondern auch über viele schöne Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten. Eines der Highlights ist der Hafen von Neuendorf. Der Gellen ist als bekanntes und bedeutendes Vogelschutzgebiet allerdings nicht öffentlich zugänglich. Er gehört zur Schutzzone I des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Allerdings hat der Nationalpark selbst aber auch viele zugängliche Bereiche, die man auf geführten Wanderungen durchaus erkunden kann. Informationen hierzu sowie aktuelle Termine für Führungen erhält der interessierte Gast bei jeder Touristinformationsstelle oder in der Unterkunft.
Wichtig ist, dass auf Hiddensee – bis auf sehr wenige Ausnahmen – kein Pkw-Verkehr erlaubt ist. Deshalb sollte es nicht verwundern, wenn Zustelldienste nach wie vor mit dem Pferdewagen oder mit umweltfreundlichen Elektrokarren erfolgen. Lohnend ist dabei ein Besuch in Vitte, bei dem das „Hexenhaus“ besichtigt werden sollte.