Kap Arkona

Das Kap Arkona auf Rügen ist entgegen vieler anders lautender Vermutungen kein direkter Ort, sonder eine Steilküste bzw. eine Steilküstenlandschaft von 45 m Höhe. Diese Steilküste im Norden der Insel Rügen besteht vorwiegend aus Kreide und Geschiebemergel, bei denen es sich um relativ weiches Gestein handelt, dass immer wieder Witterungseinflüssen unterliegt und veränderbar ist. Trotzdem gehört das Kap Arkona zu den Wahrzeichen der Insel Rügen und ist eines der beliebtesten Ausflugsziele und Fotomotive.


Das auf der Halbinsel Wittow gelegene Flächendenkmal begrüßt somit jährlich etwa 800.000 Besucher, von denen viele Stammgäste sind, die regelmäßig wiederkommen. Dabei ist das Kap Arkona selbst aber nicht das einzige touristische Highlight, denn es muss sich diese „Funktion“ noch mit zwei Leuchttürmen, einem Militärbunker, einem sog. Peilturm und der slawischen Jaromarsburg teilen. Doch auch für das leibliche Wohl der Besucher ist mit mehreren guten Restaurants und preiswerten Imbissbuden am Kap Arkona bestens gesorgt. Der Souvenirladen bietet dabei die üblichen Mitbringsel an.

Dabei handelt es sich beim Kap Arkona angeblich um den nördlichsten Punkt Rügens, der –wie bereits erwähnt – den Witterungseinflüssen vor allem in der kalten Jahreszeit besonders stark ausgesetzt ist. Dabei kommt es leider immer wieder zu kleineren und größeren Abbrüchen des kreidhaltigen Gesteins und damit zu zeitweisen Sperrungen. Es empfiehlt sich also nicht, bis ganz an den Abgrund zu treten. Auf jeden Fall ist das Kap Arkona sowohl von Land als auch von der Seeseite her für den bedeutendsten Panoramablick der Insel Rügen verantwortlich. Auf Postkarten wird es somit regelmäßig als Motiv verwendet, um die landschaftliche Schönheit der Insel darzustellen.

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